09. Farbmanagement in Adobe Produkten
Die hier beschriebenen Einstellungen sind nur als Arbeitsgrundlage für den Bogen-Offsetdruck zu sehen und können bei anderen Druckverfahren abweichen.
Hinweis: Das Farbmanagement in Adobe Produkten läßt sich - anders als der Dialog es vermuten ließe - nicht ausschalten. Bei ausgeschaltetem Farbmanagement arbeiten Photoshop und Co. mit sRGB für RGB-Daten und SWOPcoated für CMYK-Daten. Die Bilddarstellung ist entsprechend verfälscht und eine Druckweitergabe solcher Daten nicht ratsam.
Öffnen Sie die „Farbeinstellungen“ im Photoshop-Menü (PS 7 oder CS 1) bzw. Bearbeiten-Menü (CS 2). Nehmen Sie alle Einstellungen genau wie abgebildet vor. Im Bereich Arbeitsfarbräume wählen Sie ECI-RGB 1.0 oder ECI-RGB 2.0 als RGB- und ISOCoated v2 als CMYK-Arbeitsfarbraum. Das ISOcoated v2 Profil wird auch für den Druckzuwachs bei Graustufen und Schmuckfarben verwendet. Dazu lädt man das entsprechende
ISOcoated v2 Profil.



Die synchronisierten Farbmanagement-Einstellungen in Photoshop CS 2 (oben), Indesign bzw. Illustrator CS 2 (Mitte) und Adobe Acrobat Professional 7 (unten).
Das Monitorprofil darf in keiner Weise als Arbeitsfarbraum Verwendung finden. Alle damit konvertierten Daten würde zum Einen auf die Farbraumgröße des Monitors beschnitten werden und zum Anderen ist ein Monitor ein individuelle Eingabegerät, das in seinen Charakteristika keinem zweiten Monitor gleicht.
Die Farbmanagement-Richtlinien sorgen dafür, dass Photoshop Bilder, welche bereits mit einem ICC-Profil versehen sind (z. B. von einem Scanner), nicht ungefragt in den gewählten Arbeitsfarbraum konvertiert. Als Priorität wählt man zunächst „Perzeptiv“.
Die Einstellungen sollten unter einem eindeutigen Namen abgespeichert werden. Diese können dann von allen anderen Adobe Produkten wie Acrobat Professional, InDesign oder Illustrator verwendet werden. So ist eine konsistente Farbwiedergabe von Programm zu Programm sichergestellt.